Re: Interessantes und Kurioses aus der Videospielwelt
Verfasst: 14. Feb 2026, 21:04
Detective Luigi
das ist schon verrückt, siehe weiter unten
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https://www.focus.de/wissen/technik/pet ... af82f.htmlEs wirkt wie eine Szene aus einem düsterem Science-Fiction-Film. Eine Petrischale mit menschlichen Zellen ist an einen Bildschirm angeschlossen. Auf diesem Bildschirm läuft der Videospiel-Klassiker "Doom". Doch ein Spieler ist nicht zu sehen. Denn: Es sind die Zellen in der Petri-Schale, die selbst das Spiel spielen. Die Zellen treffen Entscheidungen, bewegen die Spielfigur und schießen auf Gegner.
Das ist richtig beeindruckend, ich habe es mal auf dem Analogue 3D probiert und bin total angetan, auch weil die die Kamerasteuerung mit den C Knöpfen so großartig funktioniert.Screw hat geschrieben: ↑28. Mär 2026, 08:40 Open-World Engine fürs![]()
https://www.timeextension.com/news/2026 ... world-game
https://gizmodo.com/this-3-minute-video ... 2000761315Wissenschaftler der New York University haben ein dreiminütiges Spiel entwickelt, das einen wichtigen Aspekt von Depressionen aufzeigen soll. Menschen mit schweren Depressionen spielten das Spiel deutlich anders als gesunde Kontrollpersonen, so die Ergebnisse. Die Forscher bemühen sich bereits um die Zulassung ihres Spiels als Diagnoseinstrument durch die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA.
„Wir sehen darin letztendlich etwas, das als eine Art Thermometer oder Blutdruckmessgerät für Depressionen eingesetzt werden könnte“, erklärte Paul Glimcher, leitender Studienautor und Direktor des Instituts für Translationale Neurowissenschaften an der Grossman School of Medicine der NYU, gegenüber Gizmodo.
Etwa 70 % der klinisch depressiven Menschen leiden laut den Studienforschern unter Anhedonie – der Unfähigkeit, Freude an normalerweise befriedigenden Dingen wie Essen, Hobbys oder sozialen Kontakten zu empfinden. Dieser Freudenverlust, so die Forscher, hängt mit einem sogenannten Referenzpunkt zusammen, dem unbewussten Maßstab für Erwartungen, an dem Menschen Lebensereignisse messen.
Wenn jemand beispielsweise an einem bestimmten Tag nicht mit einer süßen Leckerei rechnet, aber von einem Freund mit einem kostenlosen Eis zum Mittagessen überrascht wird, kann diese Überraschung Freude auslösen. Sie mag kurzzeitig eine neue Erwartung wecken (zwei Tage hintereinander Eis zum Mittagessen?), doch diese Erwartung legt sich schließlich wieder, sodass man sich über das nächste unerwartete Glückserlebnis freuen kann. Bei depressiven Menschen kann dieser Bezugspunkt jedoch ansteigen und sich dann verfestigen, sodass normalerweise positive neue Erfahrungen ihre Stimmung nicht verbessern. Das Spiel der Forscher zielt darauf ab, diese fehlende Reaktion auf Neues zu nutzen.
Es besteht aus einer einfachen Aufgabe: Die Teilnehmer sollen so viele Äpfel wie möglich sammeln, die von Bäumen fallen. Anfangs fallen neun Äpfel von einem Baum, doch je mehr man von ihm pflückt, desto weniger Äpfel fallen in jeder Runde nach. Daher müssen die Teilnehmer schließlich zu einem neuen Baum wechseln, um wieder viele Äpfel zu sammeln und eine hohe Punktzahl im Spiel zu erreichen.
Die Forscher rekrutierten 120 Freiwillige für ihr Spiel: 70 gesunde Kontrollpersonen und 50 Personen mit einer schweren Depression. Im Durchschnitt wechselten die gesunden Probanden zu einem neuen Baum, sobald der Apfelbaum ihres aktuellen Baumes auf etwa vier bis fünf Äpfel pro Runde geschrumpft war. Die Depressiven hingegen wechselten bereits früher, teilweise schon nach acht Äpfeln. Diese Ergebnisse korrelierten nicht nur mit dem Depressionsstatus, sondern auch mit dem Schweregrad der Erkrankung: Menschen mit einer schwereren Depression wechselten sogar noch schneller als solche mit leichteren Symptomen.