Et voilà – gerade durchgespielt - 2021

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Cube
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#31

Beitrag von Cube »

Rippi hat geschrieben:
25. Jan 2021, 18:17
5. Panzer Dragoon Orta :xsx:

Das Spiel wurde sehr geil auf der One X und somit auch Series X aufbereitet, es sieht gut aus und spielt sich heute noch wunderbar. Da bekomme ich glatt Lust mir das Remaster vom ersten Teil zu kaufen.

8,5/10
Der erste Teil ist doch in Orta freispielbar?
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Rippi
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#32

Beitrag von Rippi »

Cool, danke dir für den Tipp, hab gar nicht mitbekommen dass es in Pandoras Box freigeschaltet wurde :)
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Ryudo
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#33

Beitrag von Ryudo »

2. Jurassic Park Evolution (PS4)
Nachdem mir der Einstieg recht schwer gefallen ist, weil ich vorher das viel leichter zu bedienende Two Point Hospital gespielt habe, habe ich aber dennoch ins Spiel gefunden und muss sagen, dass es nicht weniger süchtig machend war. Mit der Zeit wird es allerdings recht eintönig, da die Optionen meiner Meinung nach sehr beschränkt ausfallen und interessante Elemente erst viel zu spät freigeschaltet werden können, wenn die Motivationskurve schon wieder sinkt. So habe ich beispielsweise keine Lust, alle Sicherheitsmissionen durchzuspielen, nur um an die Gyro-Kapseln zu kommen. Die Missionen haben mich im Spiel sowieso nie wirklich interessiert. Die Aufträge zwar auch nicht wirklich, aber als zusätzliche Einnahmequelle hab ich sie ganz gerne mitgenommen, wenn sie nicht zu aufwendig waren.
Der Bau- und Züchtungsaspekt im Spiel ist aber durch und durch gelungen. Die Dinos sind sehr vielseitig und haben alle so ihre Eigenarten. Ich hab jetzt auf jeder Insel mehrere Sterne und bin auf der letzten Insel, auf der man unendlich viel Geld und ein riesiges Gelände hat. Quasi eine Art Sandkasten. Ich betrachte das Spiel damit als abgeschlossen, auch wenn ich auf dieser Insel noch ein wenig verweilen werde.
8/10

Spiele 2021 (kein Ranking, sondern Reihenfolge):

1. Two Point Hospital 9/10
2. Jurassic World Evolution 8/10
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Shadowguy
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#34

Beitrag von Shadowguy »

2. Children of Morta (Switch)

Hatte ich glaube ich vor nem Jahr oder so angefangen und dann lange nicht gespielt. Jetzt dann aber doch nochmal in die Hand genommen. Anfangs immernoch recht schleppender Fortschritt, aber dann gings irgendwann recht zügig, sowohl mit dem schaffen der Gebiete, als auch mit der Häufigkeit der Sequenzen und der dazukommenden Characktere. Favorit war am Ende dann der mit dem Hammer, wobei tatsächlich fast alle sich recht gut spielen lassen. Eher unnütz fand ich nur den Martial Arts Typ und das Feuermädel.

Dank den Upgrades für Gold und Exp Gewinn hat sich aber zum Glück jeder Run, egal wie kurz sinnvoll angefühlt weil es einen gewissen fortschritt gab.

Insgesamt war es dann doch ein ganz cooles spiel, dessen story mich allerdings (vielleicht auch wegen der langen pause) nicht wirklich begeistern konnte. Aber spielerisch durchaus ein tolles Spiel das man immer mal zwischendurch spielen kann. Für mich ein klares Switch spiel, denke auf ner stationären Konsole hätte ich das nicht fertig gespielt, da ist es für mich einfach klar schlechter als andre Rougelikes wie Dead Cells oder Rouge Legacy.

7/10

2021:
1. Ghost of Tsushima
2. Children of Morta
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Ryudo
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#35

Beitrag von Ryudo »

3. Erica (PS4)
Eigentlich mag ich ja so interaktive Filme. Aber die Steuerung via Handy-App ist total umständlich und wenn man mal ehrlich ist, auch total unnötig.
Die Handlung ist auch nicht so der Bringer. Erinnert an nen 08/15-Netflix Film. Jo, mehr gibt‘s da eigentlich nicht zu sagen.
4/10

Spiele 2021 (kein Ranking, sondern Reihenfolge):

1. Two Point Hospital 9/10
2. Jurassic World Evolution 8/10
3. Erica 4/10
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Colt
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#36

Beitrag von Colt »

Das Spiel hat mittlerweile auch Controller Support. Macht die beschissene Story aber auch nicht besser. Hab's nach einem Durchgang gleich wieder gelöscht.
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knightingale
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#37

Beitrag von knightingale »

Super Mario Land (GameBoy)

Und da war es plötzlich vorbei :ugly:
Eigentlich wollte ich mal wieder einen Klassiker nachholen, ein Spiel, wo ich erwartet habe wochenlang dran mich festzubeißen ohne irgendwelche Hoffnung darin zu sehen, irgendwann mal das gelobte Credit-Land zu sehen. Stattdessen bin ich in Super Mario Land vergleichsweise locker durchgekommen. Und bin irgendwie ernüchtert zurückgelassen...

Super Mario Land 2: Golden Coins ist eines meiner Kindheitsspiele. Und als ich letztens ein Games-done-quick-Rennen in dem Spiel gesehen habe, war ich ein wenig fasziniert davon wie toll ich das Leveldesign und das gesamte Spiel an sich immer noch finde. Hat mich dann daran erinnert, dass ich den Vorgänger endlich mal spielen sollte und mir meinem Advance SP geschnappt. Leider finde ich kann der erste Teil auf dem GameBoy bei Weitem nicht an Golden Coins heranreichen.

Nach dem ersten Versuch bin ich in Welt 3-2 draufgegangen und dachte mir in dieser Welt nimmt das Spiel jetzt richtig Fahrt auf. Die ersten beiden Welten sind erstaunlich simpel und waren leicht machbar. Ich kam mit deutlichem Plus an Leben heraus, die dritte Welt zog dann merklich an Schwierigkeit an. In 3-2 hatte ich dann enorme Probleme. Mein zweiter Versuch pulverisierte es dann und ich bin "locker" bis in 4-2 vorgestoßen....dann hat der SP seinen Geist aufgegeben :ugly:
Nach einmal Strom zapfen dann den dritten Durchgang, neu gestartet und auch relativ problemlos wieder bis 4-2 vorgedrungen...dann kam 4-3, ich besiege den Shoot-Em-Up-Boss und....Credits. Ich war sehr überrascht darüber, dass das Spiel schon durch war, habe mit den ominösen 8 Welten wie bei Bros. gerechnet. Zudem war es im Endeffekt ein erstaunlich leichtes Spiel, meine Probleme im ersten Durchgang waren eher eine Form der Gewöhnung.

Doch es ist nicht nur die Kürze, die mich gestört hat, sondern auch das allgemeine Spiel- und Leveldesign. Die Gegnervielfalt ist überschaubar und abgesehen vom dem wie ein Berserker rennenden "Kopf" gab es kaum echte Schwierigkeiten. Probleme hat mir vor allem die Sprungphysik gemacht, oftmals habe ich die Sprünge nicht so präzise timen oder steuern können, wie ich wollte. Dies würde ich auch nicht auf das Alter schieben können, denn einerseits ist Super Mario Bros. letztes Jahr für mich das weitaus besser steuerbare Spiel gewesen und auch die "neueren" 2D-Jumper von Mario gaben mir ein besseres Sprungfeeling. GLeichzeitig wirkt auch das Leveldesign wenig durchdacht. Einige Stellen waren richtig tolle Platforming-Passagen (vor allem die beweglichen Platformen), andere Level wiederum haben ein Stück des Levels genommen und es mit minimaler Änderung wiederholt. Diese Änderungen haben allerdings nur sehr wenig ausgemacht und gingen mir "nicht weit genug".

In 2-3 fand ich die Shoot-Em-Up-Passage noch ganz nett. Anspruchslos, aber nett, weil es die Formel des 2D-Jumpers erweitert hat. Ihr könnt euch allerdings meine Enttäuschung vorstellen, als 4-3 dieselbe Form von Level war und dann das Spiel plötzlich vorbei. Das passte für mich gar nicht und auch hier ist der Nachfolger Golden Coins um etliche Meilen enteilt. Man muss schon sagen, dass die Schwierigkeit des Spiels durch das sehr großzügige Checkpoint-System ein klein wenig leidet. So war dann der letzte Boss nach einem Ableben im zweiten Versuch down, weil ich direkt davor zurückgesetzt worden bin und mich nicht erst noch auf ein Level vor mir konzentrieren musste.

Spannend, ich hätte vor dem Einlegen nicht erwartet, dass ausgerechnet ein Mario-Spiel die erste Enttäuschung des Jahres sein wird. Aber abgesehen von ein paar wenigen Passagen war das Spiel insgesamt viel zu belanglos und deutlich zu seinen NES-Vorgängern ein Rückschritt.


Persönliches Ranking 2021:

01. Vampyr [PS4]
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02. Haven [PS5]
03. Final Fantasy XV - Royal Edition [PS4]
04. Nexomon [PC]
---
05. Super Mario Land [GB]
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Shiningmind
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#38

Beitrag von Shiningmind »

Interessante Sicht und danke für die Retrospektive. Nicht nur heute sondern auch schon damsls fand ich Super Mario Land weit schlechter als alle anderen Super Mario Jumpn Runs. Es fühlte sich so merkwürdig an und ich stelle die These auf, dass nicht ein Hahn danach gekräht hätte, wenn der Charakter ein XBeliebiger und nicht Mario gewesen wäre. Man merkte hier sehr deutlich, dass hier nicht das Super Mario Team am Werk gewesen war. Wars nicht sogar Gunpei Yokoi der das verantwortet hat?
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Rippi
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#39

Beitrag von Rippi »

6. Crash Bandicoot - It's about Time :xsx:

Tolle Fortsetzung einer schönen Reihe, die zwar herausfordernd ist, aber immer fair bleibt, BIS auf das letzte Level, da hatte ich 127 Tode zu verzeichnen. Ich habe zum Glück nicht den klassischen Modus gespielt, ansonsten wäre ich niemals durch ^^

9/10
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MrPrince
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#40

Beitrag von MrPrince »

:xsx: The Medium

Nach rund 7 1/2 Stunden durchgespielt auf Xbox Series X.
Alles in allem ein nettes Spiel, das aber, wie die Reviews schon zeigen, nicht jedem zusagen wird. Es handelt sich schon fast um einen Walking Simulator mit sehr simplen Rätseln und mittelmäßigen kurzen Stealth-Passagen. Für das Gameplay, das eigentlich Makulatur ist, sollte niemand The Medium spielen. Mich hat es aber bei der Stange gehalten, weil mir die düstere und durchaus verstrickte Story gefallen hat und das Spiel zudem einige gelungene Horror-Grusel-Designs bietet. Das große Feature der Splitscreen-Realitäten ist nett, aber man wird das Gefühl nicht los, dass hier mehr drin gewesen wäre. Vor allem was die Rätsel angeht. Das Portal-Team bei Valve sollte sich mal daran versuchen, da kann man bestimmt coole Sachen mit umsetzen. Achja, überraschenderweise haben mir auch die fixen Kameraperspektiven gefallen - hätte ich nicht gedacht.
Für mich ein gutes Gamepass-Spiel oder halt was für 'nen Sale.
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Rippi
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#41

Beitrag von Rippi »

7. Bloodstained: Curse of the Moon 2 :xsx:

Wie auch der erste Teil eine schöne Hommage an die alten Castlevania-Teile mit 4 Figuren, die alle andere Fähigkeiten haben. Es ist naturgemäß kein leichtes Spiel, macht aber echt Laune.

8/10
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Zeratul
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#42

Beitrag von Zeratul »

3. Wargroove
Besser kann man rundenbasierte Strategie eigentlich nicht machen. Die Einheiten lassen viele verschiedene Strategien zu und sind sehr gut gebalanced. Die Kampagne hat eine tolle Geschichte mit vielen sympathischen Charakteren und vor allem bietet sie sehr abwechslungsreiche Missionen. Mal muss man fliehende Bauern evakuieren, mal verteidigt man ein Dorf gegen herannahende Feinde, mal muss man mit einer begrenzten Truppe durch einen nebligen Wald voller Feinde und mal hat man eine Seeschlacht nur mit Schiffen. Da wurde es echt nie auch nur ansatzweise langweilig.
Auch der kostenlose DLC kann sich mit 10 Missionen, 3 neuen Kommandanten und 2 neuen Einheiten wirklich sehen lassen.

Jeder der rundenbasierte Strategiespiele wie Advance Wars mag sollte sich Wargroove auf jeden Fall anschauen.

10/10
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Rippi
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#43

Beitrag von Rippi »

8. Gnomes Garden :xsx:

Zum Abschluss des Monats noch ein gemütliches Spielchen, das Prinzip macht irgendwie süchtig, dabei ist es eigentlich immer das Selbe.

8/10
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Shadowguy
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#44

Beitrag von Shadowguy »

Devil May Cry 5 - Special Edition (PS5)

Nachdem ich auf der letzten Gen irgendwie nie dazu gekommen bin mir das Spiel zu holen hab ichs jetzt endlich mal nachgeholt.

Und wow, hätte ich mal früher spielen sollen - das Ding ist richtig gut. Man bekommt genau das, was man von einem richtigen DMC erwartet.
V fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig zu spielen, war dann aber ne ganz nette Abwechslung. Nero und Dante gefallen mir aber deutlich besser.
Spielt sich auch alles super flüssig, die Sprüche sind Serientypisch lässig. Dieses massiv Überzogene muss man mögen, aber wenn man das tut, bekommt man hier einiges geboten.

Einziger großer Negativpunkt ist das Design einiger Figuren. Dante sieht ein bisschen sehr abgewrackt aus und wien betrunkener Penner - die coole Sau von früher ist das so leider nimmer. Noch weit schlimmer als Dante finde ich aber Trish - das Gesicht ist leider ne Zumutung. Lady ist jetzt auch nicht top, aber kann man noch mit leben.

Immerhin sehen Nero und Vergil aber gut aus.

8/10

2021 (Reihenfolge, kein Ranking):
1. Ghost of Tsushima
2. Children of Morta
3. Devil May Cry 5
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Sun
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#45

Beitrag von Sun »

MrPrince hat geschrieben:
31. Jan 2021, 16:26
:xsx: The Medium

Nach rund 7 1/2 Stunden durchgespielt auf Xbox Series X.
Alles in allem ein nettes Spiel, das aber, wie die Reviews schon zeigen, nicht jedem zusagen wird. Es handelt sich schon fast um einen Walking Simulator mit sehr simplen Rätseln und mittelmäßigen kurzen Stealth-Passagen. Für das Gameplay, das eigentlich Makulatur ist, sollte niemand The Medium spielen. Mich hat es aber bei der Stange gehalten, weil mir die düstere und durchaus verstrickte Story gefallen hat und das Spiel zudem einige gelungene Horror-Grusel-Designs bietet. Das große Feature der Splitscreen-Realitäten ist nett, aber man wird das Gefühl nicht los, dass hier mehr drin gewesen wäre. Vor allem was die Rätsel angeht. Das Portal-Team bei Valve sollte sich mal daran versuchen, da kann man bestimmt coole Sachen mit umsetzen. Achja, überraschenderweise haben mir auch die fixen Kameraperspektiven gefallen - hätte ich nicht gedacht.
Für mich ein gutes Gamepass-Spiel oder halt was für 'nen Sale.
Ok, das klingt nach da lohnt sich doch kein Gamepass für einen Monat. ^^ Danke für dein Fazit, aber das klingt wirklich nicht nach einem Spiel, dass mir gefallen könnte.
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Rippi
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#46

Beitrag von Rippi »

9. Gnomes Garden: The lost King :xsx:

Schlechter als die Vorgänger, vor allem weil die Wegfindung teilweise übelst verbuggt ist.

5/10
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Guybrush Threepwood
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#47

Beitrag von Guybrush Threepwood »

Silent Bomber PSX

An sich ein super gutes Actionspiel für die Playstation, das aber mit einem bösen Bug und einem überzogen schweren Showdown unterm Strich durch nicht wirklich empfehlenswert ist, was ziemlich schade ist.

Ich muss übrigens die Story im Thread in je einem Punkt präzisieren, bzw. korrigieren.

Ich habe das Spiel definitiv vor 2012 angefangen, bevor mich der Bug gestoppt hat. Ich weiß, weil ich eine der drei Kopien kurz vor der Entlassung aus dem Krankenhaus bestellt habe, und 2012 verbrachte ich dort zu einem nicht geringen Teil.

Gleichzeitig hat der italienische Youtuber das Video mit dem Bugfix in der Beschreibung 2013 hochgeladen, allerdings findet sich erst letztes Jahr darauf Resonanz und über diese habe ich es auch erst entdeckt.

Final Fantasy XV PS4

Offensichtlich unfertiges Mammutprojekt, das mir in der ersten Hälfte am besten gefiel, weil es eine etwas andere Art hat, wie man sich die Open World erschließt.
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Z.Carmine
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#48

Beitrag von Z.Carmine »

03. Dead Cells

Als "Nintendo Online"-Abonnent konnte ich Dead Cells kostenlos spielen.
Es war mein erstes solches Rogue-Lite, weshalb das Grundprinzip für mich etwas gewöhnungsbedürftig war. Ein einziger Run dauerte nur bis etwa eine Stunde, viele wurden aber durch den Tod teils deutlich früher beendet. Laut Statistik war der 28. Run schließlich der erste erfolgreiche, angeblich war ich bis dahin aber nur 23 mal gestorben... Ein paar Runs vor dem erfolgreichen hatte ich extra nur zum Freischalten von Features benutzt und es gar nicht darauf abgesehen, den Endgegner zu besiegen.
Das Kampfsystem ist nicht übermäßig kompliziert. Ein Knopf für die Primär-, einer für die Sekundärwaffe, dann noch zwei Fertigkeiten/Items mit Cooltime, und Ausweichen. Ich hatte einen der Waffenslots in der Regel für einen Schild genutzt, um parieren zu können.
Größtenteils hat es Spaß gemacht. Manchmal hat man aber auch etwas Pech mit der gefundenen Ausrüstung. Den Custom Mode, bei dem man das beeinflussen kann, habe ich aber nicht ausprobiert.
Auf Hard habe ich es auch noch beendet, aber Very Hard ist mir dann doch zu viel.

Ich verspüre jetzt aber nicht den Drang, noch andere Rogue-Lites auszuprobieren.

2021:
01. Atelier Ryza 2 Lost Legends & the Secret Fairy
02. Ace Combat 7 Skies Unknown
"Ich glaube Carmine ist als Kind in den Grummeltrank gefallen" -Rippi
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Zeratul
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#49

Beitrag von Zeratul »

4. Cyber Shadow

Pixelart und Soundtrack sind absolut top. Auch das Gameplay an sich finde ich super, das Leveldesign ist sehr gut, die Bosskämpfe sind abwechslungsreich und das Arsenal an Werkzeugen und Fähigkeiten ist sehr vielfältig.
Dennoch gab es zwei Punkte, die mich gestört haben. Der eine ein bisschen mehr, der andere ein bisschen weniger.
Zum einen gab es einige wenige sehr frustrierende Abschnitte, die im Vergleich zum Rest extrem schwer waren. Das war meistens nicht weiter schlimm, da die Checkpoints normalerweise auch recht regelmäßig gesetzt sind. An 3, 4 Stellen im Spiel hat es aber sehr lange gedauert, bis der nächste Checkpoint kam. Da hätte der ein oder andere zusätzliche Checkpoint nach einem frustrierenden Abschnitt wahre Wunder gewirkt. Gerade in der allerletzten Mission gab es einen verdammt langen und nervigen Abschnitt ohne Checkpoints, da hätte ich mir echt die Haare raufen können.
Weitaus schlimmer fand ich aber die Steuerung. Es ist nicht mal so, dass die Steuerung kompliziert oder ungenau wäre, ganz im Gegenteil. Aber das Spiel scheint manchmal regelrecht Inputs zu schlucken, gerade wenn man verschiedene Aktionen schnell hintereinander ausführt. Ich dachte so oft "Ich habe doch die Sprungtaste gedrück!", "Ich bin doch vor dem Sprung gesprintet!", "Ich hab doch bei dem Angriff nach unten gedrückt!" und dergleichen. Und das ist halt äußerst frustrierend, wenn man das Gefühl hat, dass man selbst nicht zu langsam war oder die falsche Taste gedrückt hat, sondern das Spiel einfach die schnelle Eingabe verschiedener Befehle nicht so ausführt, wie man es gedrückt hat. Ich kann nicht sagen, ob das an den 8-Bit Animationen liegt, aber ein solch smoothes Spielgefühl wie z.B. bei Hollow Knight kam dadurch manchmal einfach nicht auf. Und das obwohl das Gameplay es eigentlich zulassen würde. Das ist sehr sehr schade, denn eigentlich würde ich das Spiel gerne besser bewerten, weil ich insgesamt extrem viel Spaß hatte und es einige sehr starke Momente hat. Aber durch die Steuerung ist von meiner Seite nicht mehr drin als gute

8/10
Zuletzt geändert von Zeratul am 4. Jul 2021, 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
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#50

Beitrag von Z.Carmine »

Zeratul hat geschrieben:
5. Feb 2021, 16:10
Ich dachte so oft "Ich habe doch die Sprungtaste gedrück!", "Ich bin doch vor dem Sprung gesprintet!", "Ich hab doch bei dem Angriff nach unten gedrückt!" und dergleichen. Und das ist halt äußerst frustrierend, wenn man das Gefühl hat, dass man selbst nicht zu langsam war oder die falsche Taste gedrückt hat, sondern das Spiel einfach die schnelle Eingabe verschiedener Befehle nicht so ausführt, wie man es gedrückt hat.
Das Gefühl kenne ich spielunabhängig nur zu gut. :ugly:
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Wytz
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#51

Beitrag von Wytz »

2.) Xenowerk (iOS)

Ich hab’s vor Jahren mal für ein Euro gekauft und auf dem iPhone gespielt. Jetzt hab ich mich dran erinnert und das neu runtergeladen aber diesmal auf dem iPad. Ist ein schöner twinstick Shooter für zwischendurch. Die Levels dauern je circa 5 Minuten und man ballert einfach drauf los. Das kriegt das Spiel erstaunlich gut hin. Naja zum Ende hin gibt es ein paar unfaire Gegner die einen evtl. dazu bringen ein paar buffs zu kaufen aber alternativ kann man auch einfach Grinden. Hat einen schönen ´noch ein Level´ Effekt auch wenn es quasi nur ein Level Design gibt. Immerhin kommen neue Missionswille und Gegner hinzu.

8/10

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knightingale
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#52

Beitrag von knightingale »

Destruction AllStars (PlayStation 5)

Netter Online-Action-Combat-Racer für Zwischendurch. Es wäre deutlich mehr drin gewesen und das erklärt auch, warum Sony ursprünglich das Spiel zum PS5-Launch als Vollpreistitel veröffentlichen wollte. Das gesamte Fahrverhalten und die Action sind schon richtig gut gemacht und am ersten Tag hat es sehr viel Spaß gemacht, Gegnern in der Arena das Leben zur Hölle zu machen. Die gegenwärtig vorhandenen Modi sind nett und abwechslungsreich und verlangen mal mehr, mal weniger spielerisches Geschick. Man merkte am Anfang allerdings, dass die Leute entweder die Tutorials nicht gespielt haben oder die Regeln nicht verstanden haben, weil gerade Carnado/Stockpile mehr als bloße Auto-Crashaction verlangen. Carnado ist darüber hinaus auch mein favorisierter Modus (auch wenn der als All-vs-All sinnvoller wäre, die taktische Komponente fehlt in 8-vs.-8 komplett).

Aber ab dem zweiten Tag war die Luft raus und die Schwächen des Spiels haben mich mehr und mehr genervt. Die Fähigkeiten der einzelnen Fahrer sind visuell interessant, aber unterscheiden sich vom spielerischen Aspekt her viel zu wenig. Die meisten sind haben lediglich eine Verstärkung des Rammens und einige wenige Setzen mit ihren Fähigkeiten einen Debuff bei Kollision frei. Lediglich Shift(ys?) Unsichtbarkeit sowie Lupinas Flammenspur empfinde ich spielerisch als kreative Ausnahmen. Gleichzeitig sind die Arenen streckenweise sehr uninspiriert und weitläufig. Einzig eine Mayhem-Arena mit rotierenden Klingen in der Mitte hat zumindest ein Element drin, was die Arena einzigartig macht. Aber auch die vieeel zu weitläufig für ein 16er-Feld.

Über die Mikrotransaktionen im Spiel will ich gar nicht mal so viele Worte verlieren, würde mich sonst nur verrennen - nur soweit: GUT, dass Sony es (aktuell) als kostenloses Spiel anbietet, für 80 Euro wäre das schon sehr heftig. Gepaart wird das ganze mit einem sehr langsamen Progression-System und auch die mittlerweile neu hinzugekommenen Challenges sind keine allzu starke Verbesserung dafür. Bedeutet im Umkehrschluss man muss, sofern man das Spiel wirklich sehr mag und gerne alles freischalten würde, was möglich ist, seeeehr lange dafür spielen.

Dem Spiel hätte auf jeden Fall noch ein Weilchen Zeit gut getan oder direkt auf den F2P-Zug aufspringen. So ist das Spiel irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch.

Mittelerde: Schatten des Krieges (PlayStation 4)

Und weiter geht es im Meckermodus, denn nach einem knappen Jahr Pause habe ich den ReRun von "SHadow of War" gemeinsam mit dem "Blades of Galadriel"-DLC abgeschlossen..

Ich mag "Mittelerde: Mordors Schatten" trotz vieler Schwächen, weil das Nemesis-System unglaublich gute, individuelle Geschichten kreiiert abseits der etwas verhaltenen Hauptstory. Nun hat der Nachfolger dieses System stark erweitert, aber dennoch fällt das Spiel weit in meiner persönlichen Gunst ab. In meinem ersten Durchgang auf Xbox One gab es damals noch das volle Mikrotransaktions-Paket und ich habe die Schattenkriege gehasst. Leider zeigt das Spiel auch nach Streichung von sieben Runden dieses Aktes sowie zahlreicher neuer Ergänzungen enorme Schwächen im Design.

Zuerst einmal das Positive: Nemesis-Systeme sind fantastisch! Die Narrative wird dadurch direkt aus dem Gameplay gewonnen, anstatt dem Spieler diese aufzudrücken oder angebliche Entscheidungsfreiheiten zu gewährleisten. Kaum ein Spiel kann wirklich eine Erfahrung dieser Form nachstellen, auch wenn so etwas ideal für bspw. Rogue-Lites wäre. Aber naja, Warner hat daraus ja ein Patent gemacht, also spirituelle Anleihen erschwert... :ugly:

Leider kann der Rest des Spiels diese Mechanik nicht tragen. Das Kampfgameplay ist einerseits recht flüssig, anderseits frustriert es oftmals durch verstärkt auftretende Orc-Fähigkeiten, das unübersichtliche Chaos sowie die fehlende Kommunikation von Angriffen abseits der Kamera. So passiert es leider viel zu oft, dass man von irgendwas aus der Ferne getroffen wird, obwohl man den Angreifer nicht einmal erahnen konnte. Gerade im späteren Spielverlauf, wenn es um das Einnehmen/Verteidigen von Festungen geht, wächst das Frustpotenzial erheblich. Wenn man das durch den eigenen Skill auffangen könnte, wäre das noch irgendwie erträglich. Dieses Gameplay weckt in mir den Verdacht, dass es absichtlich so frustrierend designt worden ist, um zusätzlich zum extremen Schattenkriege-Wahnsinn ein Element einzubauen, was zum Kauf der Mikrotransaktionen zwingt. Doch auch nach dem Update ist das Spiel ab Einführung der Festungen monoton, stumpf und viel, viel zu lang.

Das Leveldesign? Mehrere Gebiete, optisch teilweise unterscheidbar, aber spielerisch auf komplett denselben Pfaden unterwegs. Überall gibt es eine Festung, jedes hat sein eigenes Nemesis-System. So wurden statt zwei gut durchdachter Systeme mit klar voneinander unterscheidbaren Leveln aus dem Erstling fünf austauschbare Levelstrukturen erschaffen mit denselben Aufgaben und jedes Mal mit einem erheblichen Zeitaufwand, um das Nemesis-System zu den eigenen Gunsten auszurichten. Zeitgleich bieten Neben- und Hauptmissionen sehr wenig Abwechslungen, selten wird ein fokussiertes und individuelles Gameplay verlangt wie in den "Shadow of the Past"-Missionen.

Oh, und die Hauptstory mäandert vor sich hin ohne große Akzente zu setzen. Da sind Leute aus Gondor, da ist eine sexualisierte Spinne und natürlich darf Gollum nicht fehlen. Es gibt für Talion/Celebrimbor kaum echte Agency in dem Spiel außer "Sauron aufhalten", aber auch dieses Motiv für deren Handlungen wird zu wenig ergründet. Stattdessen gibt es dann "kurz" vor Schluss eine einzige Szene, welche die Handlung auf den Kopf stellt (Celebrimbor verrät Talion und dieser schließt sich den Nazgul an) und den Charakteren irgendein Profil verleiht. Auch hier ein klarer Rückschritt zum Vorgänger, wobei auch dieser nicht die beeindruckendste Narrative hatte. Und das Ende hat eine stark inszenierte Szene, aber, wie geil wäre es gewesen, wenn man in dem Moment, wo Sauron Talion endgültig auf die Seite der Nazgul holt, Talion rebellieren hätte lassen. Offener Cliffhanger und schon haben wir eine sehr spannende Ausgangslage für einen Teil 3, in dem Talion versucht einerseits von der Macht Saurons zu profitieren, aber andererseits dessen Einfluss zu widerstehen und der Herrschaft Saurons ein Ende zu setzen.

Aber hey, wir haben ja noch einen DLC über Eltariel (den Baranor-DLC habe ich angefangen, aber durch den Frust aus dem Hauptspiel hatte ich auf das träge Kampfsystem echt keinen Nerv mehr). Und der Eltariel-DLC ist wie die Figur in der Haupthandlung...existent :ugly:
Prinzipiell ist ihr Kampfsystem auf jeden Fall interessanter und schneller, ihre Licht-Fähigkeiten heben sie stark von Talion ab. Zudem fehlt das Übernehmen von gegnerischen Orks in ein eigenes Team. Aber das Missionsdesign sowie die Handlung sind so öde und einfallslos. Zudem stört mich, dass es eine Fortsetzung der "Nebenhandlung" aus dem Hauptspiel ist (Bosskampf von Celebrimbor/Eltariel gegen Sauron), aber das Ende des DLC in kompletten Gegensatz zum Ende des Hauptspiels steht (Anstatt das Talion von Sauron als einer der Nazgul auf der Jagd nach Frodo eingesetzt wird, tötet Eltariel Talion.) Werden dann auch noch Cutscenes aus dem Hauptspiel in einen neuen Kontext gesetzt, was den DLC eindeutig zu einem alternativen Ende macht :ugly:

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#53

Beitrag von Yoshi »

Shiningmind hat geschrieben:
30. Jan 2021, 19:45
Interessante Sicht und danke für die Retrospektive. Nicht nur heute sondern auch schon damsls fand ich Super Mario Land weit schlechter als alle anderen Super Mario Jumpn Runs. Es fühlte sich so merkwürdig an und ich stelle die These auf, dass nicht ein Hahn danach gekräht hätte, wenn der Charakter ein XBeliebiger und nicht Mario gewesen wäre. Man merkte hier sehr deutlich, dass hier nicht das Super Mario Team am Werk gewesen war. Wars nicht sogar Gunpei Yokoi der das verantwortet hat?
Ich stimme in der Bewertung mit ein, dass SML deutlich unter Mario Standard ist und man auch merkt, dass es nicht vom Mario Team ist (ist SML2 auch nicht, aber dennoch deutlich besser). Allerdings glaube ich schon, dass es auch ohne Mario bekannt wäre, weil es das erste gute J&R für unterwegs war. Das ist schon auch nicht zu unterschätzen in einer Zeit wo J&Rs noch beliebt waren.
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#54

Beitrag von Rippi »

10. Star Wars: Squadrons :xsx:

Nach dem lahmen Einstieg habe ich immer mehr ins Spiel gefunden und hatte am Ende sogar richtig Spaß. Eigentlich mag ich solche Flugspiele gar nicht, aber es war schon ein geiles Gefühl im Tiefighter zu fliegen.

9/10
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Ryudo
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#55

Beitrag von Ryudo »

In den entsprechenden Threads habe ich mehr dazu geschrieben, der Vollständigkeit halber hier nur noch die Wertungen:

Need for Speed: Payback - 6/10
Control - 2/10

Beide abgebrochen. Payback im letzten Drittel, Control nach ca. 2 Stunden

Spiele 2021 (kein Ranking, sondern Reihenfolge; * = abgebrochen):

1. Two Point Hospital 9/10
2. Jurassic World Evolution 8/10
3. Erica 4/10
4. Need for Speed: Payback 6/10*
5. Control 2/10*
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Tolja
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#56

Beitrag von Tolja »

Witzig, Control habe ich zwar etwas länger gespielt, dann aber auch irgendwann abgebrochen. 3rd Person Action Adventure ist eigentlich genau man Genre. Control hat mich von Anfang an nicht abgeholt.
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Shiningmind
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#57

Beitrag von Shiningmind »

Immortals Fenyx Rising :xsx:

Ist es das bessere Breath of the Wild? Nicht ganz, denn Hyrule wirkt von der Spielwelt organischer und das wenige was storytechnisch passiert ist irgendwie glaubwürdiger weil die Göttergeschichte und die Charaktere in Fenyx doof sind. Trotzdem ist es ein super Spiel und jeder der Action Adventures mag, kann bedenkenlos zugreifen, weil es auch soviel richtig macht. Die Kämpfe sind griffig, die Gewölbe bzw. Schreine haben schöne, nicht zu schwere Rätselelemente. Es gibt kein nerviges Kochen und kein Waffenverschleiß. Upgrades sind simpel gehalten und man kann sein Pacing stets selbst bestimmen. Es gibt viel zu tun und für Abwechslung ist genug gesorgt und...es ist nicht zu lang! In 35 - 40 Stunden hat man die Kampagne durch und hatte das Gefühl durchweg gut unterhalten zu werden. Zwar brauche ich erstmal ne Pause aber ich kann mir gut vorstellen günstig dem Season Pass zu kaufen oder noch ein paar Gewölbe zu machen. Wäre die Story besser und nicht so albern und die Charaktere nicht so fortnitemäßig, dann wärs in meinen Augen auf Augenhöhe mit Breath of the Wild. Ich wünsche mir irgendwie einen Nachfolger mit anderem Artstyle und hoffe, dass Ubisoft das Feedback kriegt, was es dafür braucht.

Fun to play

2021
NES Ultimate Remix (Nice to play)
PGA Tour 2K21 (Nice to play)
Immortals Fenyx Rising (Fun to play)
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Zeratul
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#58

Beitrag von Zeratul »

5. Steamworld Quest: Hand of Gilgamech
Ein tolles "kleines" RPG mit Kartendeck-Kampfsystem. Audiovisuell hat mir das ganze äußerst gut gefallen. Die Steamworld-Spiele haben einfach einen Charme und einen locker leichten Humor, den ich absolut großartig finde. Die Story ist eher nettes Beiwerk, nicht gerade langweilig oder nervig, aber auch nicht die primäre Motivation das Spiel zu spielen, wie bei so manch anderen RPGs. Das Herzstück des Spiels sind eher die Kämpfe, das Sammeln neuer Karten und das Erstellen eines guten Decks mit eben diesen. Ich fand das Kampfsystem auch bis zum Ende hin sehr spaßig, aber da gab es schon ein paar Kleinigkeiten, die mich etwas gestört haben.
Z.B. war Galleo der einzige Charakter, der wirklich zuverlässig heilen konnte. Zwar verfügten auch andere Charaktere über Heilungsfähigkeiten, aber die waren von der Effektivität her nicht ansatzweise vergleichbar. Und gerade bei den Bosskämpfen war ein Heiler eigentlich absolut Pflicht. Da hätte ich gerne auch mal einen Boss mit einer Party besiegt, in der Galleo nicht dabei war. Gleichzeitig ist Galleo aber auch der einzige richtige Tank der Gruppe. Da man aber gerade einmal 8 Karten pro Charakter in sein Deck aufnehmen kann, ist es nicht wirklich möglich Galleo sowohl zu einem guten Tank als auch zu einem guten Heiler zu machen. Da die Kämpfe bis kurz vor Ende aber insgesamt relativ leicht sind, war es auch nie notwendig nen Tank zu haben, weshalb Galleo bei mir über 80% der Spielzeit hinweg als Heiler fungierte. Man hätte z.B. Auch Copernica mehr Schildzauber an die Hand geben können und sie dadurch als Ersatz für einen Heiler einsetzen können.
Solche teils seltsamen Entscheidungen bei den Karten der Charaktere gab es häufiger und man hätte mit ein paar Karten mehr bei dem ein oder anderen Charakter dafür sorgen können, dass einige weitere sinnvolle Decks möglich gewesen wären. So hingegen waren bei manchen Charakteren gerade mal 2 verschiedene Decks mit Karten-Synergien möglich. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht.

Der andere Punkt, der mich nun nicht allzu sehr betroffen hat, aber den ich zumindest anfangs etwas nervig fand, war dass man ein Kapitel nochmal neustarten musste, wenn man einen Schatz nicht gefunden hat und sich dann alle Dialoge usw. nochmal anhören bzw. Sequenzen anschauen musste. Wenn jemand ein Kapitel nochmal spielt, dann doch in der Regel weil er ein Item verpasst hat und nicht weil er die Geschichte nochmal erleben möchte... Bei mir hat das dazu geführt, dass ich die Umgebung besonders sorgfältig abgesucht habe um gleich alle Schätze beim ersten Durchlauf zu finden. Dadurch musste ich auch wirklich nur 2 oder 3 der insgesamt 19 Kapitel nochmal spielen.

Alles in allem ein sehr spaßiges RPG, das beim Kampfsystem eventuell ein klein wenig mehr Tiefgang vertragen könnte.

8,5 /10
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Kosmo
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#59

Beitrag von Kosmo »

Splattoon 2: Octo Expansion :switch:

Nachdem mir das Hauptspiel nur mittelmäßig gefallen hat, ein Freund mir aber wiederholt zur Octo Expansion geraten hat, dachte ich, dass ich dem Spiel wieder eine Chance gebe. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich mag zwar weiterhin den Artstyle nicht, vor allem das Characterdesign, aber das ultimative "Over the Top" ist in der Expansion nicht mehr so ausgeprägt gewesen. Stattdessen hatte ich das Gefühl, dass hier deutlich ruhigere Töne angeschlagen werden und man zum Teil wirklich taktisch agieren muss. Die 80 Missionen sind durchweg abwechslungsreich und werden nicht langweilig oder zäh. Der Schwierigkeitsgrad ist angenehm, alle Missionen sind gut zu schaffen.

Das Einzige was wirklich komplett aus der Reihe tanzt ist der End-Endboss. Der ist dermaßen overpowered und dem Rest des Spieles nicht entsprechend, dass man sich schon fragt was hier passiert ist. Ich habe ihn auch nicht gemacht, da hier vermutlich mehere Stunden Übung nötig wären um das zu schaffen. Das ist mir einfach zu blöd und dafür habe ich keine Zeit. Abgesehen von diesem faden Beigeschmack ist die Octo Expansion aber das, was ich mir eigentlich von dem Spiel erhofft habe.

Für den Onlinemodus habe ich aber weiterhin nichts übrig. Immer wieder die gleichen 3 Maps im Rotationsmodus .. ne danke. Dann spiel ich lieber wieder einmal eine Runde Battlefield :)

7,5/10
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#60

Beitrag von Kosmo »

Doom 3 :switch:

Das ging jetzt schnell. Knapp 10 Stunden und ich bin durch. Nach Doom 2016 und Eternal war das ein Zeitsprung der Superlative. Doom 3 ist wirklich aus der Zeit gefallen. Ich habe es damals 2004 gespielt und hatte es nur in mittelmäßiger Erinnerung, wolte es aber trotzdem nochmal probieren. Aber mein Gott, das Spiel ist wirklich nicht gut. Auch wenn ich es beispielsweise mit Half Life 2 vergleiche, dass ja im selben Jahr erschienen ist. Oder mit Spielen wie Far Cry 1, das ebenfalls im selben Jahr fertiggestellt wurde. Sounddesign, Gegnerdesign, Gunplay und Umgebungsdesign haben allesamt gravierende Lücken.

Das Schema im Spiel ist ja über 10 Stunden das Gleiche. Man geht in einen Raum, überquert eine Linie und die gegner Spawnen (mit freuden auch direkt hinter einer Tür, einer versteckten Tür (oder Wand) und hinter einem. Da es im ganzen Spiel auch nur gefühlt 4 Gegner gibt hat man den Bogen auch nach 20 Minuten schon raus. Die Umgebung bietet 0 (in Worten: NULL) interaktivität, nichts zum erkunden und auch keine tollen Aussichten. Das Gunplay ist 0815, mehr kann man dazu auch nicht sagen. Und das Sounddesign ist so dermaßen grottig, das hab ich überhaupt noch nie erlebt. Ich habe eine 5.1.4 Atmos Anlage, aber angehört hat sich das alles wie auf einem GameBoy Advance (überspitzt natürlich).

Wenn man Doom 3 genießen will braucht man schon eine gewaltige Nostalgiebrille, oder muss ein Fanboy der Superlative sein. Alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen und lieber Doom 2016, Eternal oder 2 spielen :)

2/10
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